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Alt 02.12.2009, 18:55
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Ich stille Leon nicht mehr seit ca. 2 Monaten, weil meine Brust total Wund war, hab dann nur noch abgepumpt bis nichts mehr kam. Wir haben nun vor 1 Monat ganz auf Flaschennahrung umgestellt. Bei der U4 meinte die Kinderärztin dass ich mit 4,5 Monaten mit Beikost anfangen soll, das wäre in 2 Wochen. Habe aber nun von ein paar anderen Stellen gehört, dass man nicht vor 6 Monaten damit anfangen soll. Was meint ihr?
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Alt 02.12.2009, 20:02
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ich habe beiden Kindern schon mit 4 Monaten Breichen gemacht. Und immer nur selbst gemachtes, weil die Gläschen usw. zu teuer oder nicht mein Vertrauen besitzen.

Probier es einfach mal aus, ob er es verträgt. Meine haben es wunderbar vertragen. Besonders Birne, Kartoffel und Karotte war der Hit.
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Any (02.12.2009)
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Alt 02.12.2009, 20:05
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ok dann probier ichs einfach mal. =) DANKE
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Alt 02.12.2009, 22:35
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ich würde nicht vor dem 6. monat anfangen.
der magen darm trakt ist vorher noch nicht reif für die beikost, egal ob selbst hergestellt oder fertigprodukte.

die who empfiehlt, säuglinge 6 monate ausschließlich mit milch zu ernähren (egal ob stillen oder künstliche nahrung)


allergien und unverträglichkeiten können die folge davon sein.

der darm ist erst ab dem 6. lebensmonat mit einer schützenden schleimhaut überzogen die verhindert, dass allergene und schadstoffe in die blutbahn gelangen und dort schaden anrichten.

lässt man dem darm nicht die chance zu reifen, dann dringen eben diese allergene in den blutkreislauf ein.

deswegen bringt es gar nix, wenn man seinen brei selbst herstellt..der darm ist unreif und das ist das problem.

das tückische daran ist, dass es in den seltensten fällen zu einer direkten allergie oder unverträglichkeit kommt, sondern erst im laufe des lebens und dann denkt keiner mehr daran, woher das kommen könnte.

heute wundern sich alle, warum unsere kinder immer mehr allergien bekommen...naja, weil man immer früher anfängt beikost zu füttern (und weil alles nur noch steril ist-aber das ist ja ein anderes thema)
die firmen machen es doch vor mit ihren zig sorten brei "nach dem 4. monat".
viele lesen nur die 4 und fangen mit 4 monaten zu beikosten....das wundert mich nicht,dass es so viele allergiker kinder gibt.


sorry, soll jetzt nicht bösartig oder radikal wirken, aber ich schlage gerade meine berufliche laufbahn im thema baby- und kinderernährung ein und muss mich dann auch richrig dazu äußern.

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Mutti1000 (03.12.2009)
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Alt 02.12.2009, 22:53
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@bjoessi:
ich find das interessant. Ich habe das ja noch mit der Kuhmilch gelernt, dass man die vor dem 1. Lj. nicht geben soll.

Was sagst du dazu?
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Alt 02.12.2009, 23:06
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Zitat:
Zitat von selket Beitrag anzeigen
@bjoessi:
ich find das interessant. Ich habe das ja noch mit der Kuhmilch gelernt, dass man die vor dem 1. Lj. nicht geben soll.

Was sagst du dazu?

das stimmt

kuhmilch ist völlig anders zusammengesetzt als muttermilch bzw. säuglingsmilch.-dazwischen liegen welten.


die qualität der säuglingsnahrungen ist heutzutage so gut, dass man im 1. lebensjahr lieber auf kuhmilch verzichten sollte, da die kinder damit quasi die schadstoffe und allergene "eingeprügelt" bekommen.

es ist auch nicht verboten, milch von kranken kühen zu verkaufen und auch kühe, die antibiotika bekommen werden nicht aus der milchabgabe genommen.

säuglingsmilch ist kontrolliert und überprüft und schadstofffrei. allergene sind unschädlich gemacht.(vorallem bei ha nahrungen)
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selket (02.12.2009)
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Alt 02.12.2009, 23:16
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eine Dozentin von mir erzählte gerade, dass auch pasteurisierte Milch einen Pilz in sich trägt (der Hitzeresestent ist) und sich fleißig weiter vermehrt. Der schadet vorwiegend Magen (und Lunge = gesehen bei H. Carter beim Fund des Tutenchamun - setze ich mal in Klammern weil man den Pilz nicht einatmet)

Und ein anderer Dozent erzählte, dass die Kuhmilch bis zu 4 Tage im Körper verweilt, weil der Körper sie nicht richtig verdauen kann.

Also bis hin zu Ammoniak = Leichengiften

Weißt du darüber auch etwas?
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Alt 03.12.2009, 00:38
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Zitat:
Zitat von selket Beitrag anzeigen
eine Dozentin von mir erzählte gerade, dass auch pasteurisierte Milch einen Pilz in sich trägt (der Hitzeresestent ist) und sich fleißig weiter vermehrt. Der schadet vorwiegend Magen (und Lunge = gesehen bei H. Carter beim Fund des Tutenchamun - setze ich mal in Klammern weil man den Pilz nicht einatmet)

Und ein anderer Dozent erzählte, dass die Kuhmilch bis zu 4 Tage im Körper verweilt, weil der Körper sie nicht richtig verdauen kann.

Also bis hin zu Ammoniak = Leichengiften

Weißt du darüber auch etwas?
nicht nur in pasteurisierter milch gibt es hitzebeständige mikroorganismen(in den meisten fällen sind es sporen.)..deswegen sollten auch pasteurisierte lebensmittel gekühlt gelagert werden.-die sind nämlich nicht keimfrei.

der organismus fühlt sich vergiftet und versucht die giftsoffe über die haut (ausschläge, milchschorf) und/oder auch über die atemwege wieder loszuwerden...dafür muss man nichts einatmen

kuhmilch ist für kälbchen gedacht und nicht für menschenkinder.
wenn man es ganu nimmt, dann ist sie generell nicht für uns, deswegen haben sehr viele menschen probleme mit milch.

das mit dem verweilen im körper und ammoniakbildung könnte ich mir nur so erklären, dass das was mit der verstoffwechslung der essentiellen aminosäuren zu tun haben könnte.-dabei entsteht ammoniak. ob das was mit 4 tägiger verweildauer zu tun hat, weiß ich nicht, davon hab ich so noch nichts gehört
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selket (03.12.2009)
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Alt 03.12.2009, 08:43
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Also ich habe Bela mit4,5 Monaten Brei gegeben, weil ich da einfach noch zu leicht beeinflussbar war, er hat auch Schmelzflocken mit 4 Monaten bekommen

Naja, Liza hat dann mit nicht ganz 6 MOnaten Brei bekommen, bis dahin wurde sie voll gestillt.
Und auch danach wurde sie teilweise eher noch gestillt, als das wir Brei gegeben haben, weil sie den bis zum 7. Monat garnicht wirklich wollte, sondern nur Mama Milch
Und plötzlich war sie aber nicht mehr aufzuhalten im Futtern
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Alt 03.12.2009, 14:13
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@mutti:
ich habe meinen auch Schmelzflocken gegeben. Erstmal mit Wasser, um zu schauen, ob sie das vertragen und später mit Kuhmilch. Beide hatten keine Probleme. Das habe ich auch unter den Augen meiner Hebamme damals gemacht und wir haben das zusammen bewertet usw.

Ich selbst habe es auch bekommen und die Generation von uns davor auch. Sogar von Anfang an und das sogar mit Kuhmilch. Keiner von meiner Familie hat gestillt (war ja unhygienisch!)

Auf der anderen Seite waren früher die Lebensmittel anders verarbeitet und dadurch auch mehr Lebenswichtige Inhaltsstoffe drin als heute.

Wir kaufen unsere Milch immer vom Biohof, die bauen selber an und da kannst du die Tiere auch sehen.
Bei meiner Freundin habe ich dann ein Glas Milch aus der Tüte getrunken... bähh, dass war keine Milch, dass war Brühe! Die Unterschiede sind schon heftig.

Und gerade bei den Kindern würde ich immer auf Bio achten. Leider werden viele Lebensmittel z. B. Getreide mit Quecksilber behandelt. Bei Bioprodulten wird drauf geachtet.

Schade, dass auch hier sich die Klassengesellschaft sich wieder spiegelt.
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